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Mehr als 150 Sportler aus vier Verbänden und 2 Bundesländern haben sich, bei schönstem Wetter letzten Samstag in Dortmund eingefunden, um sich in ihrem gewählten Sport, dem beliebten Kampfsport Taekwondo, weiterzubilden. Auch die Taekwondo-Abteilung des TuS 45 Warstein ist dem Ruf der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo-Union gefolgt und war mit 6 Sportlern anwesend.

Zum Referententeam gehörten:
Kim Nam Su (9. Dan Taekwondo, Nahkampfausbilder der US Tiger Division während des Vietnamkrieges und Experte des Tai-Chi Chuans), Dieter Bransch (6. Dan TKD, 3. Dan Hapkido und Referent des Landessportbundes), Kai Thomaschewski (6. DAN TKD), Thomas Michalak (LSB-Ausbilder und Mitglied des des Schullehrteams der Deutschen TaeKwonDo-Union), Yannick Tafrey (Co-Landestrainer der NWTU), Manuel Kolb (Ehemaliger Bundestrainer und DTU-Vizepräsident), Dr. Markus Frenkel (2. Dan Hapkido), Katharina Frenkel (2. Dan Hapkido, Deutsche Meisterin 2018,  sowie Mike Paustian (Sporttherapeut und Breitensportreferent der NWTU).

Inhalte des Lehrgangs kamen aus allen Bereichen des TKD, dem Formentraining, dem Bereich Hosinsul (Selbstverteidigung), Wettkampf, Wurf und-Fallschule, aber auch angrenzende Bereiche wie das TaiChi-Chuan und die generelle Schulung der konditionellen Fähigkeiten von Jugendlichen.

Am Ende eines anstrengenden Tages fuhren die Sportler des TuS 45 Warstein nach Hause, im Gepäck hatten sie viele neue Ansätze und Fertigkeiten, die Sie sicherlich auch in ihr alltägliches Training mit einbauen können und werden. Der Ausrichter, das Taekwondo Team Kocer, sorgte mit einem reibungslosen Ablauf für einen unvergesslichen Tag. Auch in Zukunft werden die Sportler des TuS 45 Warstein sicherlich gerne wieder zu Lehrgängen nach Dortmund kommen.

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Wir freuen uns, am 14.07.2018 den Weltmeister Josef Römers  zu einem Hapkido-Lehrgang bei uns begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung!

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Am Mittwoch, den 17.5.2017, fand, nach der KUP-Prüfung Anfang April, das nächste Highlight des Jahres bei der Taekwondo-Abteilung des TuS45-Warstein statt. Selbstverteidigungsexperte Jim Wagner aus Los Angeles wurde erwartet. Jim Wagner selbst gilt als einer der Besten Selbstverteidigungsexperten der Welt. Neben Spezialeinheiten aus den USA wurden unter anderem auch Kräfte der GSG9 sowie verschiedener SEK-Einheiten in Deutschland von Ihm ausgebildet.

2017 05 17 jim wager1Neben zahlreichen Teilnehmer der Taekwondo-Abteilung des TUS 45 Warstein e.V. waren viele weitere Sportler der Einladung von Abteilungsleiter Natale Murrone gefolgt und nach Warstein gekommen. Jim Wagner, der mit Gerald Meinschein, ebenfalls langjähriger Kampfsportler, angereist war, war begeistert, dass sich so viele Interessenten in der Pankratius-Turnhalle eingefunden hatten.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung seiner Selbst ging Wagner direkt aufs Ganze. Mit einem Spezialmesser, welches den Partner bei Kontakt mit roter Farbe markiert, zeigte Wagner sehr anschaulich, wie schnell geübte Messerkämpfer jemanden außer Gefecht setzen können. „Versucht nicht, gegen euren Instinkt zu handeln“, sagte Wagner, nachdem sein Partner versucht hatte, das Messer mit im Training gelernten Techniken abzuwehren. „Die Kriminellen und Terroristen da draußen warten nicht darauf, bis Ihr bereit seid oder geben euch vorher zu erkennen, dass sie euch angreifen wollen“ meinte Wagner, der als Polizist des LAPD (Los Angeles Police Department – Polizei von Los Angeles) schon sehr oft mit solchen Aktionen konfrontiert war.

Partnerweise wurde nach dieser Vorführung nun versucht, das eben gehörte in die Tat umzusetzen. Mit Schaumstoff-Messern wurde versucht, den Partner aus einer normalen Situation heraus anzugreifen, während dieser den Angriff abwehren muss. Eine solche Situation kann z.B. auch entstehen, wenn ein Obdachloser um Geld bettelt. Nach zahlreichen Durchgängen wurden von Wagner noch weitere Hinweise gegeben, wie man einen Angriff mit einem Messer mit möglichst wenigen Verletzungen übersteht, dazu gehörte unter anderem auch die Selbstuntersuchung nach möglichen Verletzungen.

2017 05 17 jim wager2Zu Guter Letzt mussten zwei Teilnehmer ein spezielles Szenario über sich ergehen lassen: Mit Kunstblut an den Händen musste versucht werden, einen Messerangriff abzuwehren. Dies stellte sich dann allerdings als nicht so einfach heraus, da durch das Kunstblut, welches ähnliche Eigenschaften hat wie echtes Blut, die ganze Angelegenheit sehr rutschig und schwierig machte. „Durch das Kunstblut war es schwierig, den Partner zu fassen, da man immer wieder abgerutscht ist“ resümierte Patrick Heer, welcher bei diesem Szenario durch Wagner ausgesucht wurde.

Zum Abschluss bedankte sich Abteilungsleiter Murrone bei Jim Wagner für diesen, doch sehr speziellen Kurs und überreichte als Dankeschön ein kleines Präsent. Auch Gerald Meinschein, welcher diesen Kurs organisiert hatte, erhielt von Murrone ein kleines Präsent.2017 05 17 jim wager3